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	<title>Interviews &#8211; Procurement-Pioneer</title>
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	<description>Aktuelles aus der Welt des Einkaufs</description>
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	<title>Interviews &#8211; Procurement-Pioneer</title>
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		<title>Aktionsplan Kreislaufwirtschaft: Herausforderungen und Potenziale</title>
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		<pubDate>Sun, 01 Sep 2024 11:18:58 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Interviews]]></category>
		<category><![CDATA[Nachhaltigkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Strategie]]></category>
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					<description><![CDATA[Der Weg zu einer echten Kreislaufwirtschaft scheint noch weit. In Interview spricht der Geschäftsführer der BDI-Initiative Circular Economy über aktuelle Herausforderungen. Dr. Claas Oehlmann ist Geschäftsführer der BDI-Initiative Circular Economy&#8230;]]></description>
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<p>Der Weg zu einer echten Kreislaufwirtschaft scheint noch weit. In Interview spricht der Geschäftsführer der BDI-Initiative Circular Economy über aktuelle Herausforderungen.</p>



<p><br><strong>Dr. Claas Oehlmann ist Geschäftsführer der BDI-Initiative Circular Economy Umwelt, Technik und Nachhaltigkeit, Industrie-Förderung mbH. Thomas Heine sprach mit ihm über aktuelle Herausforderungen bei der Umsetzung einer Kreislaufwirtschaft und die Positionen der Initiative, etwa zur EU-Ökodesign-Verordnung.</strong></p>



<p><br>Mit ihrem Action Plan „Circular Economy“ vom März 2020 will die EU-Kommission eine zukunftsorientierte Agenda für ein saubereres und wettbewerbsfähigeres Europa auf den Weg bringen, die gemeinsam mit Wirtschaft, Verbrauchern sowie zivilgesellschaftlichen Organisationen gefördert werden soll. Er soll die Transformation im Sinne des europäischen „Green Deal” beschleunigen und dabei an die seit 2015 laufenden Maßnahmen für die „Circular Economy“ anknüpfen.</p>



<p><br>Die Bundesregierung hat dazu einen Dialogprozess zur Erarbeitung einer „Nationalen Kreislaufwirtschaftsstrategie“ (NKWS) gestartet, die den Weg in eine zirkuläre Wirtschaft in Deutschland ebnen soll. Mit Blick auf die ehrgeizigen nationalen und europäischen Klimaziele sowie weiterer Herausforderungen für die Industrie unterstützt der BDI die Ziele der NKWS. Im Fokus: eine sinnvolle Ergänzung des EU-Aktionsplans Circular Economy von 2020.</p>



<p><br><strong>Herr Oehlmann: Welche Positionen vertritt der BDI im gesellschaftlichen Diskurs zum Action Plan „Circular Economy“?</strong><br>Dr. Claas Oehlmann: Wir sehen das Thema der Kreislaufwirtschaft als industriepolitische Initiative. Wir betrachten es daher als Wertschöpfungsthema oder als Business Case. Das fängt im Produktdesign an und zieht sich über den gesamten weiteren Lebenszyklus von Produkten und Materialien. Eine zentrale Rolle spielt hier die Abfallwirtschaft, welche die Möglichkeit bietet, durch Aufbereitung und Verwertung bereits verarbeiteter Rohstoffe einen Abstand zu gewinnen zu der Spirale sich permanent verteuernder Rohstoffpreise. Zur Stärkung der Abfallwirtschaft bedarf es passgenauer staatlicher Regelungen und ein Denken in Unternehmen in Wertschöpfungskreisläufen. Und natürlich muss man sagen, dass ohne Konsumenten eine Kreislaufwirtschaft nicht denkbar ist. Sie müssen inhaltlich mitgenommen werden, damit sie die Kreislaufwirtschaft unterstützen.</p>



<p><strong><br>Ende März 2022 veröffentlichte die EU ihren Entwurf für eine neue Ökodesign Verordnung, die unter anderem Fragen der Haltbarkeit, Wiederverwendbarkeit, Reparierbarkeit oder des Recyclinganteils in Produkten regeln soll. Kann dieser Entwurf 1:1 von Industrieunternehmen in Deutschland umgesetzt werden?<br></strong>Beim Ökodesign unterstützen wir den Wechsel von einer Richtlinie hin zu einer Rahmenverordnung, die Angaben zu Energieverbrauch, Produktvorgaben wie Langlebigkeit, Reparierbarkeit und Recyclingfähigkeit sowie Umweltlabel vorgeben, weil sich hierdurch Produkte entwickeln lassen, die nachhaltiger sind. Der Schritt zur Ausweitung des Anwendungsbereichs der Richtlinie auf die Materialeffizienz von Produkten und zur Verordnung ist ein sehr großer Schritt gewesen. Wir müssen jetzt dafür Sorge tragen, dass die produktspezifischen Durchführungsverordnungen nicht weiter kompliziert werden, sondern wir müssen das Augenmerk darauf richten, wie sie spezifiziert werden. Dafür brauchen wir die Einbindung von Herstellern, Verbrauchern und Politik.<br></p>



<p>Diese Gründe waren ausschlaggebend für die Gründung der BDI-Initiative „Circular Economy“ in der bekanntlich über den Kreis der BDI-Verbände nun auch einzelne Unternehmen die Möglichkeit haben, sich gestaltend in den Meinungsbildungsprozess einzuschalten.<br><br>Dr. Claas Oehlmann ist Geschäftsführer der im April 2021 gegründeten BDI-Initiative Circular Economy.<br>Potenziale der Kreislaufwirtschaft<br></p>



<p><strong>Welche ökonomischen und ökologischen Potentiale können sich durch zirkuläres Wirtschaften ergeben?</strong><br>Die Kreislaufwirtschaft muss eine wichtige Rolle spielen, wenn es um die Rohstoffversorgung geht. Sie wird in Zukunft neben heimischen und importierten Rohstoffen eine wichtige Rolle spielen. Wir haben dabei Potentiale, die wir heben wollen.Es stellt sich dabei die Frage, wo die neuen Geschäftsmodelle genau liegen. Unternehmen verstehen es sehr gut, ihre Geschäftsprozesse weltweit zu optimieren. Wenn ein Unternehmen diese etablierten und optimierten Prozesse in Richtung Kreislaufwirtschaft verändern will, braucht es Sicherheit bei der Rohstoffversorgung und einen Markt, der bereit ist, gegebenenfalls temporär höhere Preise zu akzeptieren.</p>



<p><br>Gleiches gilt auch für die Qualität der Rohstoffe. Normierung und Standardisierung führen zu einer Verlässlichkeit im Markt, die ein Unternehmen braucht. Dabei ist darauf zu achten, dass durch ein kluges Matchmaking keine ungleichen Marktverhältnisse zwischen Mittelstand und Industrie entstehen.<br>Das Interesse muss aber auch darauf gerichtet werden, wie Unternehmen besseres Geld durch Reparaturarbeiten verdienen. Vielleicht ist es für ein Unternehmen besser, seine Produkte wieder näher an sich heranzuführen, so dass durch ein Recycling oder die Wiederverwendung von Bauteilen der Gebrauchtgeräte wieder Rohstoffe für neue Produkte entstehen.</p>



<p><br>Eine Herausforderung besteht darin, diese kreislaufwirtschaftlichen Aspekte in ein ERP einzupflegen, weil sich dadurch der kaufmännische Aspekt verschiedener Optionen bemessen lässt.<br></p>



<p><strong>Welche politischen Rahmenbedingungen sind aus Sicht des BDI notwendig, um langlebige, nachhaltige und kreislauffähige Produkte zu designen?</strong><br>Aus unserer Sicht ist eine kohärente Rolle von Abfallrecht, Produktrecht und Stoffrecht. Bisher hat man auf die Übergänge dieser Rechtsarten wenig Achtung gelegt. Wir brauchen gute Regeln an den Schnittstellen, die wir bisher nicht haben. Beispiel: Kein Verbraucher wird sich ein Produkt kaufen, das aus Müll hergestellt und so ausgezeichnet ist.</p>



<p><strong><br>Was sind die aktuell drängendsten Herausforderungen, wenn man das Ziel einer Kreislaufwirtschaft erreichen will?</strong><br>Was wir u. a. brauchen, sind passgenaue Lösungen und Anreize für die Rückführung von Produkten am Ende ihrer Nutzungsphase (z. B. konsumentennahe Rücknahmesysteme). Diese können jedoch nur durchgesetzt werden, wenn dafür Anreizsysteme für Konsumenten geschaffen werden, die Sammelstrukturen optimiert werden und gesellschaftliche Sensibilisierungsmaßnahmen durchgeführt werden. Wir haben so etwas schon einmal für die Rücknahme von Plastikflaschen erfolgreich durchgeführt. Eine einmalige Investition in die Rücknahmeinfrastruktur führt heute zu Top-PET-Qualitäten und TOP-Aluminium-Qualitäten einer hohen Rücklaufquote.</p>



<p><br><strong>Was sind aus Ihrer Sicht die „Low Hanging Fruits“ auf dem Weg zu einer Kreislaufwirtschaft, die in Unternehmen mit wenig Mühen realisierbar sind?</strong><br>Für Unternehmen besteht der wesentliche Schritt darin, die Strategie der Kreislaufwirtschaft aus dem Umweltbereich herauszuholen und sie zur strategischen Frage des Materialzugriffs zu erklären.</p>



<p><strong>Im April 2021 wurde die BDI-Initiative Circular Economy gegründet. Sie umfasst ein Netzwerk aus etwa 60 Akteuren der gesamten industriellen Bandbreite. Sie ist dabei nicht nur politisches Sprachrohr nach Berlin und Brüssel, sondern treibt Circular Economy von der Produktentwicklung bis hin zur Wiederverwertung ganzheitlich an. Welche Arbeitsfelder finden in dieser Initiative Beachtung?</strong><br>Zu Beginn dieser Initiative bestand der Gedanke, dass man eine zirkuläre Wertschöpfung nicht auf den Aspekt der Abfallwirtschaft beschränken kann. Mit dieser Initiative wollen wir positive Ansätze entwickeln, um neue Strukturen zu entwickeln, die für eine Kreislaufwirtschaft benötigt werden.</p>



<p><br>An dieser Herausforderung beteiligen sich 30 Verbände und 30 Unternehmen im Wesentlichen mit zwei Missionen: intern beschäftigen wir uns mit den Herausforderungen, die sich aus den Aspekten Umwelt, Klima und Rohstoffversorgung ergeben; nach außen wollen wir die Wege kommunizieren, die wir zur Lösung dieser Herausforderungen gefunden haben.</p>



<p><br>Daraus ergeben sich für die Initiative drei Kernaufgaben: Wir bringen uns ein in die vorbereitenden Fachdialoge in Gesetzgebungsverfahren. Zudem entwickeln wir ein gemeinsames Grundverständnis zu den aufgeworfenen Fragen. Dabei benennen wir die Potentiale, die sich aus der Rohstoffökonomie, der Normung und Standardisierung und der Digitalisierung ergeben. Und schlussendlich kommunizieren wir unsere Positionen auf Kongressen, Messen und anderen Wegen der Öffentlichkeitsarbeit.</p>
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		<title>Wie ein Anbieter nachhaltiger Produkte seinen Einkauf optimiert, um die Qualität seiner Produkte zu halten und auszubauen.</title>
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		<pubDate>Sun, 01 Sep 2024 11:18:31 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Best Practice]]></category>
		<category><![CDATA[Digitalisierung des Einkaufs]]></category>
		<category><![CDATA[Interviews]]></category>
		<category><![CDATA[Ratgeber]]></category>
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					<description><![CDATA[Der betriebliche Einkauf steht seit vielen Jahren unter einem erheblichen Druck. Unsichere Lieferketten, steigende Preise, staatliche Regulierungen und eine immer stärker werdende Nachfrage nach nachhaltigen Produkten drücken auf die Performance&#8230;]]></description>
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<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="1024" height="772" src="https://www.procurement-pioneer.com/wp-content/uploads/2024/09/Bildschirmfoto-2024-09-02-um-20.04.16-1024x772.png" alt="" class="wp-image-2143" srcset="https://www.procurement-pioneer.com/wp-content/uploads/2024/09/Bildschirmfoto-2024-09-02-um-20.04.16-1024x772.png 1024w, https://www.procurement-pioneer.com/wp-content/uploads/2024/09/Bildschirmfoto-2024-09-02-um-20.04.16-300x226.png 300w, https://www.procurement-pioneer.com/wp-content/uploads/2024/09/Bildschirmfoto-2024-09-02-um-20.04.16-768x579.png 768w, https://www.procurement-pioneer.com/wp-content/uploads/2024/09/Bildschirmfoto-2024-09-02-um-20.04.16-1536x1159.png 1536w, https://www.procurement-pioneer.com/wp-content/uploads/2024/09/Bildschirmfoto-2024-09-02-um-20.04.16-2048x1545.png 2048w, https://www.procurement-pioneer.com/wp-content/uploads/2024/09/Bildschirmfoto-2024-09-02-um-20.04.16-370x279.png 370w, https://www.procurement-pioneer.com/wp-content/uploads/2024/09/Bildschirmfoto-2024-09-02-um-20.04.16-760x573.png 760w, https://www.procurement-pioneer.com/wp-content/uploads/2024/09/Bildschirmfoto-2024-09-02-um-20.04.16-570x430.png 570w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<p><strong>Der betriebliche Einkauf steht seit vielen Jahren unter einem erheblichen Druck. Unsichere Lieferketten, steigende Preise, staatliche Regulierungen und eine immer stärker werdende Nachfrage nach nachhaltigen Produkten drücken auf die Performance einer Einkaufsabteilung. Wie kann sich ein mittelständisches Unternehmen erfolgreich diesen Herausforderungen stellen? Und welche Rolle spielt die Digitalisierung in diesem Zusammenhang? Wir haben in der Einkaufsabteilung von Steinbeis Papier, einem Anbieter von Recyclingpapieren, umgehört, die sich bereits seit langer Zeit auf den konsequenten Weg der Optimierung eingelassen haben. Herausgekommen ist ein Interview mit Jan Geier aus der Einkaufsabteilung von Steinbeis Papier und Andreas Zimmermann, Geschäftsführer seines Softwarelieferanten mysupply.</strong></p>



<p><strong>Das Interview führte Thomas Heine</strong></p>



<p><strong>Die eingangs beschriebener Herausforderungen haben Sie sicher auch in Ihrer täglichen Praxis gespürt. Worin sehen Sie die größten Herausforderungen in Ihrer Arbeit? Und wie sind Sie auf Ihren Softwarelieferanten gestoßen?</strong></p>



<p><strong>Jan Geier: </strong>Die Entwicklungen der letzten Jahre haben gezeigt, dass Versorgungssicherheit zu einem der wichtigsten Faktoren geworden ist. In Krisenzeiten sind Lieferketten zusam- mengebrochen, die sich auf unterschiedlichste Bereiche unserer Arbeit ausgewirkt haben. Wir stellten uns dann die Frage, wie wir Lieferkettenprobleme, Preisschwankungen, Nachhaltigkeitsansprü- che auch im Austausch mit unseren Lieferanten smarter und auch effektiver managen können. Im Rahmen einer Messe sind wir mit mysupply in Kontakt getreten. Das Unternehmen bietet maßgeschneiderte, automatisierte Lösungen für die Beschaffung an.</p>



<p><br><strong>Als junges Startup-Unternehmen haben Sie eine Lösung für die Digitalisierung des Einkaufs entwickelt. Wie kann Ihre Software den Einkaufsprozess effizienter gestalten?</strong></p>



<p><strong>Andreas Zimmermann: </strong>mysupply ist eine B2B-SaaS-Lösung, die den Beschaffungsprozess automatisiert, durchschnittlich 11 % der Ausgaben einspart und den operativen Aufwand um 50 % reduziert. Durch die Nutzung von maschinellem Lernen und KI rationalisiert mysupply die Beschaffungsvorgänge und reduziert die manuellen Arbeitskosten. Darüber hinaus nutzt mysupply die algorithmische Spieltheorie, die von Verhandlungsexperten entwickelt wurde, um clevere Verhandlungsprozesse zu steuern. Mit mysupply können Unternehmen intelligentere Beschaffungsprozesse mit weniger Aufwand durchführen und gleichzeitig bessere Ergebnisse erzielen. mysupply lässt sich mit führenden Beschaffungslösungen wie SAP Ariba verbinden und übernimmt den gesamten Sourcingprozess. Die Lösung ermöglicht es Category Managern, den Prozess zu rationalisieren und Schritte zu automatisieren, um sogar eine vollständig autonome Beschaffung zu ermöglichen.</p>



<p><strong>Wie hat sich die Implementierung der Software auf die Nachhaltigkeit Ihrer Beschaffungspraktiken ausgewirkt?</strong></p>



<p><strong>Jan Geier: </strong>Das Tool ermöglicht uns bereits vor der Vergabe von Aufträgen spezifische Kalkulationen und Bewertungen anzu- stellen. So können wir beispielsweise für uns wichtige Faktoren, wie<br>die Blauer Engel-Zertifizierung, Verbräuche und CO2-Emissionen miteinschließen. Für das Tendermanagement bedeutet das mehr Effizienz, wenn Kriterien in der Vergabe automatisiert berücksich- tigt werden. Zudem wird mit dem System die Kommunikationsart vereinheitlicht, was auch für die Bieter einen Mehrwert bietet. Sie werden von uns viel zielgerichteter angesprochen und können Online ihre Waren entsprechend den gesetzten Kriterien bepreisen.</p>



<p><strong>Wie können Unternehmen mithilfe Ihrer Software ihre Beschaffungsstrategie optimieren, um ökonomische und nachhaltige Ziele in Einklang zu bringen?</strong></p>



<p><strong>Andreas Zimmermann: </strong>mysupply ermöglicht Unternehmen die Bewertung und Auswahl von Lieferanten anhand ökonomischer und nachhaltiger Kriterien. Mit mysupply können Unternehmen, ihre eigenen Nachhaltigkeitsscorings wie z.B. die Scorings von Ecovadis automatisiert beim Sourcing verwenden. Darüber hinaus bieten wir mit mysupply auch die integrierte Nutzung von weite- ren Nachhaltigkeitsscorings für Lieferanten an. Unsere Kunden wählen die gewünschten Scorings aus und legen dann eine Gewich- tung dafür fest. Im Anschluss werden die Scorings für die jeweiligen Lieferanten zur Ausschreibung hinzugefügt und dann automatisch bei der Bewertung von Ausschreibungen und der Verhandlung berücksichtigt. Dies hilft, die Beschaffungsstrategie anzupassen und das Gleichgewicht zwischen ökonomischen und nachhaltigen Zielen zu finden. Für Unternehmen ist es nur wichtig festzulegen wieviel Ihnen ein nachhaltiges Sourcing wert ist und nach welchen Scorings sie die Nachhaltigkeit messen möchten. Den Rest erledigt dann mysupply.</p>



<p><br><strong>Wie hat die Software Ihre Abteilung dabei unterstützt, nachhaltige Beschaffungskriterien in Ihre Einkaufsstrate- gie zu integrieren und Nachhaltigkeitsziele zu erreichen?</strong></p>



<p><strong>Jan Geier:</strong> Zusammen mit mySupply haben wir die Software stetig weiterentwickelt und eine Transparenz hergestellt, die es uns möglich macht, Beschaffungen unter verschiedenen Nachhaltig- keitskriterien zu prüfen. Das betrifft unter anderem Kriterien wie Verschleiß, Instandhaltungsaufwendungen, energetische Verbräu- che, CO2-Emissionen, Servicegrad oder Wechselaufwendungen.<br>Derzeit sind wir dabei alle unsere Materialzugänge unter dem Scope<br>3-Kriterium zu erfassen – also inwiefern von uns eingekaufte Pro- dukte mit indirekten Emissionen belegt sind. Wir werden zudem Schnittstellen unserer Systeme zur mysupply Lösung schaffen, um die Schlagzahl automatisierter Einkäufe zu erhöhen und gleichzeitig unsere Scope 3-Bilanz zu verbessern.</p>



<p><br><strong>Welche konkreten Nachhaltigkeitsmerkmale sind in Ihrer Software integriert und wie tragen sie zur Förde- rung einer nachhaltigen Beschaffung bei?</strong></p>



<p><strong>Andreas Zimmermann: </strong>Mit mysupply können beliebige Nachhaltigkeitsmerkmale integriert werden. Da für die Unterneh- men sehr unterschiedliche Nachhaltigkeitsaspekte eine Rolle spielen und die Unternehmen meist sehr genau wissen, was für Sie wichtig ist, sind wir in der Hinsicht völlig offen und können beliebige Nach- haltigkeitsdaten der Kunden bei mysupply nutzbar machen. Darüber hinaus entwickeln wir die Datenbasis für weitere Nachhaltigkeits- scorings laufend weiter, so dass für unsere Kunden auch on Demand auf weitere Scorings zugreifen können.</p>



<p><strong>Welche quantifizierbaren Verbesserungen konnten Sie seit der Implementierung der Software in Bezug auf Ressourcenverbrauch, Abfallreduzierung oder CO2-Emis- sionen feststellen?</strong></p>



<p><strong>Jan Geier: </strong>Wir konnten über Online-Ausschreibungen bereits neue Lieferanten gewinnen und bestehende Lieferantenbeziehun- gen ausbauen. Verschiedene Warengruppen befinden sich so über das Tool mittels automatisiertem Vergabeverfahren und techni- scher Ausschreibungen bereits im Beschaffungsprozess. Im Vorwege dieses Prozesses wurden qualitative Bewertungen und Wechselkosten gemeinsam mit der Fachabteilung bewertet und berücksichtigt. Bevor wir jedoch beginnen, die CO2-Spezifika des Scope 3 auf Produktebene oder Herstellerebene stichhaltig zu bewerten, werden wir auf die Ergebnisse des Parallelprojekts mit der Firma Carbmee warten. Sie validieren die CO2-Werte, damit wir nachher nachvoll- ziehbare und revisionssichere Ergebnisse vorweisen können.</p>



<p><strong><br>Wie können Unternehmen mithilfe Ihrer Software den gesamten Beschaffungsprozess analysieren und verbessern, um ihre Nachhaltigkeitsziele kontinuierlich voranzutreiben?</strong></p>



<p><strong>Andreas Zimmermann: </strong>mysupply wertet die Vergaben der Kunden aus und misst dabei auch die Nachhaltigkeit der Vergaben. So können wir jederzeit über integrierte Dashboards darüber Aus- kunft geben, wo unsere Kunden insgesamt beim Thema nachhaltige Vergaben stehen, welche Gewichtung dem Thema Nachhaltigkeit in den Vergaben zukommt und wo noch Handlungsbedarf besteht.</p>



<p><strong>Welche positiven Auswirkungen hat die Automatisierung des Einkaufsprozesses auf die Arbeitsbedingungen in Ihrer Abteilung?</strong></p>



<p><strong>Jan Geier: </strong>Digitalisierung genießt auch bei uns im Einkauf allerhöchste Priorität. Bei mehr als 10.000 Bestellungen im Jahr ist Automatisierung unabdingbar, damit wir uns auf die nachhalti- gen Faktoren konzentrieren und eine effektive Bewertung unserer Beschaffungsoptionen vornehmen können. In der Praxis bedeutet das, dass wir unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern Tools an die Hand geben, die ihr Agieren im Tagesgeschäft erleichtern, die Erfolge in der Beschaffung sichtbar machen und hinsichtlich der Bedienungsfreundlichkeit auch Spaß machen. Letzten Endes schaf- fen wir mit dieser Automatisierung nicht nur einen Benefit für uns im Einkauf, das ganze Unternehmen und auch die Lieferanten partizipieren an einem stetig wachsenden Erfolg.</p>
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		<title>Technologie für eine nachhaltige Zukunft: SustainableIT.org</title>
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		<dc:creator><![CDATA[red]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 01 Sep 2024 11:17:25 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Digitalisierung des Einkaufs]]></category>
		<category><![CDATA[Interviews]]></category>
		<category><![CDATA[Nachhaltigkeit]]></category>
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					<description><![CDATA[Eine bis dahin in Deutschland nur Insidern bekannte junge und weltweite Wirtschaftsinitiative zur Förderung der Nachhaltigkeit durch technologische Führerschaft rief im Januar diesen Jahres erstmals in Hamburg ein zentrales Treffen&#8230;]]></description>
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<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="1024" height="583" src="https://www.procurement-pioneer.com/wp-content/uploads/2024/08/Bildschirmfoto-2024-08-30-um-14.04.23-1024x583.png" alt="" class="wp-image-2004" srcset="https://www.procurement-pioneer.com/wp-content/uploads/2024/08/Bildschirmfoto-2024-08-30-um-14.04.23-1024x583.png 1024w, https://www.procurement-pioneer.com/wp-content/uploads/2024/08/Bildschirmfoto-2024-08-30-um-14.04.23-300x171.png 300w, https://www.procurement-pioneer.com/wp-content/uploads/2024/08/Bildschirmfoto-2024-08-30-um-14.04.23-768x437.png 768w, https://www.procurement-pioneer.com/wp-content/uploads/2024/08/Bildschirmfoto-2024-08-30-um-14.04.23-1536x874.png 1536w, https://www.procurement-pioneer.com/wp-content/uploads/2024/08/Bildschirmfoto-2024-08-30-um-14.04.23-2048x1166.png 2048w, https://www.procurement-pioneer.com/wp-content/uploads/2024/08/Bildschirmfoto-2024-08-30-um-14.04.23-370x211.png 370w, https://www.procurement-pioneer.com/wp-content/uploads/2024/08/Bildschirmfoto-2024-08-30-um-14.04.23-760x433.png 760w, https://www.procurement-pioneer.com/wp-content/uploads/2024/08/Bildschirmfoto-2024-08-30-um-14.04.23-570x324.png 570w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<p>Eine bis dahin in Deutschland nur Insidern bekannte junge und weltweite Wirtschaftsinitiative zur Förderung der Nachhaltigkeit durch technologische Führerschaft rief im Januar diesen Jahres erstmals in Hamburg ein zentrales Treffen für Europas Technologie- und Nachhaltigkeitssektoren, den European SustainableIT Impact Summit aus. Die Veranstaltung brachte 75 der führenden europäischen IT- und Nachhaltigkeitsverantwortlichen zusammen. Welche Ziele verfolgt die Initiative? <strong>Im Gespräch mit Josh Harbert, Präsident und Mit-Initiator</strong> erfuhr ich mehr.</p>



<p><strong>Das Interview führte Thomas Heine</strong></p>



<p><strong>Wer ist SustainableIT.org?</strong><br>SustainableIT.org ist eine globale gemeinnützige Organisation, die sich für die Förderung der Nachhaltigkeit durch technologi- sche Führerschaft einsetzt. Unsere Aufgabe ist es, Programme zur Transformation der Nachhaltigkeit zu definieren, Best Practices und Frameworks zu entwickeln, Standards und Zertifizierungen festzu- legen, Aus- und Weiterbildung anzubieten und das Bewusstsein für ökologische und gesellschaftliche Programme zu schärfen, die unsere Organisationen und die Welt für kommende Generationen nachhal- tig machen. Derzeit zählen wir über 80 Unternehmensmitglieder in 10 Ländern mit 1.000 engagierten Führungskräften und Praktikern, und es werden jeden Tag mehr.</p>



<p><br><strong>Warum wurde die Initiatve gegründet?<br></strong>Wir haben diese Organisation gegründet, weil wir an die Macht der Zusammenarbeit von Technologieführungskräften glauben, die sich zusammenschließen, um nachhaltige Initiativen zu beschleunigen. Es ist nicht länger das Problem von jemand anderem, das es zu lösen gilt. Viele der Herausforderungen, mit denen Unter- nehmen heute konfrontiert sind, erfordern eine technologische Führungsrolle &#8211; ob es sich nun um datenbezogene Herausforderungen, Transformationsprogramme in der Lieferkette und darüberhinaus handelt &#8211; ohne technische Führungskräfte kann nur sehr wenig geschehen. Diese Gruppe, die gemeinsam bewährte Prakti- ken austauscht, Rahmenwerke und andere praktische Instrumente bereitstellt und weltweit zusammenkommt, wird uns viel schneller ans Ziel bringen.</p>



<p><br><strong>Welches sind die Mandate und Ziele von SustainableIT.org?<br></strong>Wir haben vier Mandate, die von unserem Vorstand, unseren Mitgliedern, Partnern und allgemeinen Delegierten getragen werden.<br><strong>Gemeinschaft und Bildung </strong>&#8211; Aufbau lokaler, regionaler und globaler Gemeinschaften für Technologie- und Unterneh- mensführer zur Förderung der Nachhaltigkeit. Entwicklung von Ausbildungs- und Schulungsprogrammen sowie Lernreisen für bestimmte Rollen in der IT.<br><strong>Forschung &amp; Standards </strong>&#8211; Identifizierung von Programmen zur nachhaltigen digitalen Transformation nach Branchen. Erforschung und Definition von Best Practices, Frameworks und Standards für die Übernahme durch IT, Unternehmen und Branchen.<br><strong>Advocacy &amp; Awareness </strong>&#8211; Förderung von Programmen zur nachhaltigen digitalen Transformation und von Fortschritten im Bereich Nachhaltigkeit. Steigerung des Bewusstseins und des Interesses durch Auszeichnungen, Medien, Presse und Veröffentlichungen.<br><strong>Transparenz und Rechenschaftspflicht</strong> &#8211; Legen Sie Standards für Metriken und Berichte fest, um Transparenz und Rechenschaftspflicht zu ermöglichen. Schaffung von Zertifizierungsprogrammen für Einzelpersonen und Organisationen.<br></p>



<p><strong>Wer sind die Menschen hinter der Initiative?</strong><br>Ende 2021 nahmen Jedidiah Yueh &#8211; der Gründer und CEO von Delphix &#8211; und ich an einem Preisverleihungsprogramm für CIOs teil. Der Saal in Atlanta war unglaublich voll. Aber ein wichtiges Thema fehlte auf der Veranstaltung: Nachhaltigkeit. In diesem Moment war die Idee geboren. Wenn es uns gelänge, die Tech-Führungskräfte der größten Unternehmen der Welt dazu zu inspirieren, in ihren Unternehmen Nachhaltigkeitspraktiken einzuführen, ihre Unter- nehmen zu verändern und ihre Branchen umzugestalten, könnten wir gemeinsam einen größeren Einfluss ausüben als jede andere Organisation auf der Welt.</p>



<p>Wir mussten das finanzieren, und zwar schnell. Bei Delphix ist Nachhaltigkeit ein zentrales Anliegen. Aus ökologischer Sicht werden die Umweltkosten der Daten überall dort, wo sie eingesetzt werden, um das 10-fache reduziert, indem die Daten überall dort konsolidiert werden, wo sie eingesetzt werden. Darüber hinaus schützen sie personenbezogene Daten, da sie Daten für alle niedrige- ren Umgebungen maskieren, die bis zu 80 % des Daten-Fußabdrucks in einem Unternehmen ausmachen können. Sie sind der perfekte Underwriter für diese wichtige Aufgabe.</p>



<p>Im Januar 2022, nur zwei Monate nach der Idee, trafen wir uns mit CIOs von Fidelity, Molina Healthcare, Allstate, BNP Paribas, Choice Hotels International, Lumentum, ADP, Vuori, Cognizant, Toiko Marine, Deloitte und Morgan Stanley, um unsere Vision und Mission festzulegen und den Weg in eine nachhaltigere Zukunft zu beschreiten.</p>



<p>Im Februar 2022 wurde SustainableIT.org mit dem Ziel gegründet, die weltweit führenden Technologieunternehmen zu vereinen, um die globale Nachhaltigkeit durch Technologieführerschaft zu fördern. In dieser kurzen Zeit haben wir bereits eine unglaubliche Reise hinter uns, und wir werden heute von 45 CIOs in Nordamerika und Europa geleitet, wobei für 2024 eine Ausweitung auf Brasilien, Indien und Australien geplant ist.</p>



<p><strong>Sie haben in so kurzer Zeit einen weiten Weg zurückgelegt. Können Sie uns sagen, was Sie bis jetzt erreicht haben?</strong><br>In einer so kurzen Zeitspanne haben wir Meilensteine erreicht, von denen wir einst nur träumen konnten. Wir sind auf über 80 Unternehmensmitglieder in 10 Ländern angewachsen, haben Tau- sende von Führungskräften und Praktikern eingebunden und uns mit Initiativen wie dem SustainableIT Standard und den ersten Sus- tainableIT Impact Awards einen Namen gemacht. Wir wurden in Forbes, dem Wall Street Journal und auf der Nasdaq MarketSite vor- gestellt. Unsere Stimme wurde auf der COP28-Klimakonferenz der Vereinten Nationen gehört, und wir haben gerade ein 25 CxO-geführtes europäisches Beratungsgremium gegründet, das unsere Position als wichtiger Technologieberater der Vereinten Nationen und des Weltwirtschaftsforums stärken und die branchenweite Zusammenarbeit bei der Corporate Sustainability Reporting Direc- tive (CSRD) vorantreiben soll.<br>Wir sind der Meinung, dass diese Fortschritte eine starke Bestätigung dafür sind, dass diese Arbeit wichtig ist und die Gemein- schaft nach einem Forum und einer Plattform für diese Arbeit verlangt. Wir sind begeistert von der Leidenschaft und den Akti- vitäten, die diese Gruppe bisher unternommen hat und denen sie verpflichtet ist.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="455" src="https://www.procurement-pioneer.com/wp-content/uploads/2024/08/Bildschirmfoto-2024-08-30-um-14.05.46-1024x455.png" alt="" class="wp-image-2005" srcset="https://www.procurement-pioneer.com/wp-content/uploads/2024/08/Bildschirmfoto-2024-08-30-um-14.05.46-1024x455.png 1024w, https://www.procurement-pioneer.com/wp-content/uploads/2024/08/Bildschirmfoto-2024-08-30-um-14.05.46-300x133.png 300w, https://www.procurement-pioneer.com/wp-content/uploads/2024/08/Bildschirmfoto-2024-08-30-um-14.05.46-768x341.png 768w, https://www.procurement-pioneer.com/wp-content/uploads/2024/08/Bildschirmfoto-2024-08-30-um-14.05.46-1536x683.png 1536w, https://www.procurement-pioneer.com/wp-content/uploads/2024/08/Bildschirmfoto-2024-08-30-um-14.05.46-2048x911.png 2048w, https://www.procurement-pioneer.com/wp-content/uploads/2024/08/Bildschirmfoto-2024-08-30-um-14.05.46-370x165.png 370w, https://www.procurement-pioneer.com/wp-content/uploads/2024/08/Bildschirmfoto-2024-08-30-um-14.05.46-760x338.png 760w, https://www.procurement-pioneer.com/wp-content/uploads/2024/08/Bildschirmfoto-2024-08-30-um-14.05.46-570x253.png 570w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<p><br><strong>Es ist großartig zu hören, dass SustainableIT.org auf der COP28 vorgestellt wurde und auf dem Weltwirtschaftsforum in Davos auftrat. Was steckt hinter diesem plötzlichen Aufschwung auf der globalen Bühne?<br></strong>Wie ich bereits erwähnt habe, fehlte die kollektive Stimme der Technologieführerschaft in Gesprächen und bei der Entscheidungs- findung &#8211; nicht nur innerhalb von Unternehmen und Branchen, sondern auch auf der globalen Bühne. Mit unserer Verpflichtung auf der COP28 haben wir es uns zur Aufgabe gemacht, der Stimme der Technologieführerschaft in der globalen Nachhaltigkeitsdiskus- sion und Entscheidungsfindung Gehör zu verschaffen. Dazu gehört auch die Zusammenarbeit mit den Zielen für nachhaltige Entwick- lung der Vereinten Nationen (SDG), dem UN Global Compact, dem Weltwirtschaftsforum (WEF) und den Regulierungsbehörden im Zusammenhang mit der Corporate Sustainability Reporting Directive (CSRD). Wir werden auch bei vielen anderen wichtigen Veranstaltungen wie der Climate Week in New York präsent sein.</p>



<p>Unser Ziel ist es, das Bewusstsein zu schärfen, die Abstimmung zu verbessern und das Sponsoring zwischen Unternehmen (CEO), Nachhaltigkeitsführern (CSO), Technologieführern (CIO), nachhaltigkeitsorientierten Medien (WSJ, Axios, Blomberg, CNBC, Politico, Forbes, Washington Post, Times), Nachhaltigkeitsberatungsfirmen (Deloitte) und großen Technologieunternehmen (AWS, Google, Microsoft, SAP, ServiceNow) auszubauen.</p>



<p><strong>Warum haben Sie die erste europäische Beirats- und Preisverleihungsveranstaltung in Hamburg abgehalten?</strong><br>Das Engagement und die Führungsrolle von Technologiefüh- rern in Deutschland waren bemerkenswert. Das zeigt sich an der überschwänglichen Unterstützung und dem Enthusiasmus von Führungskräften wie Dr. Annette Hamann, Dr. Michael Mül- ler-Wünsch, Dorothée Appel, Rainer Karcher, Isabelle Droll, Tobias Fausch, Daniel Büchle und vielen anderen.<br>Wir haben uns aus zwei Gründen für Hamburg entschieden. Ers- tens empfahl uns unser Vorstand die Stadt als Innovationszentrum für nachhaltige Technologien und ein leidenschaftliches Netzwerk von Führungskräften, die diese Initiative unterstützen. Der IT Exe- cutive Club hat uns beim Start dieser Initiative mit Kontakten und Beratung unterstützt. Die Resonanz war überwältigend positiv &#8211; wir mussten unser Ziel von 40 auf 120 erhöhen und waren dann gezwun- gen, die Registrierung aufgrund von Kapazitätsbeschränkungen im wunderschönen Yu Garden Restaurant zu schließen &#8211; ein phäno- menaler Veranstaltungsort.<br>Der zweite Grund ist eine zukunftsgerichtete Politik. Die Stadt verfügt über proaktive Regierungsinitiativen zur Förderung eines umweltfreundlichen städtischen Lebens und zur Verringerung der Kohlenstoffemissionen sowie über ein kollaboratives Ökosystem, das Partnerschaften zwischen Unternehmen, Hochschulen und Behörden fördert. Dies macht Hamburg zu einer Modellstadt für nachhaltige Entwicklung und technologische Innovation, die Start- ups und etablierte Unternehmen anzieht, die sich auf die Gestaltung einer nachhaltigeren Zukunft konzentrieren.</p>



<p><strong>Die Digitalisierung verbraucht viel Energie beim Hosting, bei Anwendungen der künstlichen Intelligenz und beim Streaming. Man könnte meinen, dass die Digitalisierung den Weg zur Nachhaltigkeit versperrt. Ist das richtig?</strong><br>Die Digitalisierung verbraucht in der Tat viel Energie für das Hosten von Diensten, den Betrieb von KI-Anwendungen und die Bereitstellung von Streaming-Plattformen. Sie spielt jedoch auch eine entscheidende Rolle, wenn es darum geht, Nachhaltig- keitsbemühungen voranzutreiben, anstatt sie zu behindern. Die Digitalisierung hat uns in eine Ära beispielloser Effizienz und Inno- vation bei der Verwaltung von Ressourcen, der Optimierung des Energieverbrauchs und der Reduzierung von Abfällen geführt. Es ist von entscheidender Bedeutung zu erkennen, dass digitale Tools und Plattformen die Erfassung und Analyse riesiger Datenmen- gen ermöglichen und so eine intelligentere Entscheidungsfindung erleichtern, die mit den Nachhaltigkeitszielen in Einklang steht. Mithilfe von prädiktiven Analysen, IoT-Geräten und KI-gesteuer- ten Lösungen können Unternehmen ihre Energieeffizienz drastisch verbessern, ihren CO2-Fußabdruck minimieren und Lieferketten rationalisieren. Darüber hinaus fördert die Digitalisierung die Entwicklung von Kreislaufwirtschaften, in denen der Lebenszyklus von Produkten durch innovative Recycling- und Wiederverwendungs- praktiken auf der Grundlage digitaler Plattformen verlängert wird. Indem sie digitale Technologien nutzen, tragen Unternehmen nicht nur zu einer nachhaltigeren Welt bei, sondern verbessern auch ihre betriebliche Effizienz und eröffnen neue Wege für Wachstum und Wettbewerbsfähigkeit in einem zunehmend umweltbewussten Markt. Anstatt die Digitalisierung als Hindernis für die Nachhal- tigkeit zu betrachten, sollte sie als Katalysator gesehen werden, der unsere Reise in eine nachhaltigere und wohlhabendere Zukunft beschleunigt, ohne jedoch zu vergessen, dass Ethik, Energieverbrauch oder sogar Gerechtigkeit, digitale Integration und Zugänglichkeit eine entscheidende Rolle spielen.<br>Ich würde die Metapher verwenden, dass ein Bus mehr Kraftstoff pro Kilometer verbraucht als ein Auto, aber er ist effizienter, da er mit diesem Kraftstoff mehr Menschen befördern kann. Busse sind also effizientere Fahrzeuge, es sei denn, es gibt zu wenige Fahrgäste. Digitale Tools und künstliche Intelligenz können auf die gleiche Weise betrachtet werden: Sie sind großartige Hilfsmittel, um die Effizienz zu ermitteln und zu steigern, aber sie sind nicht das beste Werkzeug für jede Aufgabe. SustainableIT.org kann bei dieser Überlegung helfen, indem wir aufzeigen, wie Unternehmen diese und andere Tools in den effizientesten Modellen einsetzen, damit wir einen verantwortungsvollen und nachhaltigen Einsatz dieser neuen Tools und Plattformen fördern können, anstatt sie ineffizient zu nutzen.</p>



<p><br><strong>Gibt es einen idealen Fahrplan für Unternehmen, die ihren Weg zur Nachhaltigkeit durch Digitalisierung fördern wollen?<br></strong>Wir empfehlen einen übergeordneten Ansatz mit Bewertung, Zielsetzung, Transformation und Transparenz. Wir haben einen Standard veröffentlicht, der einen gewissen Kontext und eine erste Iteration eines Rahmens und Modells bietet, um darüber nachzuden- ken. Jedes Unternehmen wird jedoch seine eigenen Prioritäten und Fähigkeiten haben, so dass die Elemente des Rahmens/Standards, mit denen es bei der Zielsetzung und Umgestaltung beginnt, unter- schiedlich sein können und sollten.<br>Da das Engagement aller Bereiche des Unternehmens von entscheidender Bedeutung ist, muss auch eine ständige Über- setzung der verschiedenen Nachhaltigkeitsthemen erfolgen.<br>Dies erfordert zum einen ein modernes und attraktives Schulungsprogramm für die Mitarbeiter.<br>Darüber hinaus ist es äußerst wichtig, durch Leuchtturm- projekte Erfolge zu erzielen, um die für die Transformation so wichtige Motivation zu fördern und zu erhalten.<br>Es ist daher sinnvoll, gerade zu Beginn der Reise niedrig hängende, leicht zu erreichende Veränderungen hin zu einer nachhaltigeren IT zu nutzen.</p>
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		<title>Prozesskosten sparen durch effektives C-Teile Management</title>
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		<pubDate>Sun, 01 Sep 2024 11:16:53 +0000</pubDate>
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<p>Elektronische Beschaffungsmarktplätze steigern die Wirtschaftlichkeit im Einkauf. In den Fokus geraten in diesem Zusammenhang die sogenannten C-Teile. Der Beschaffungsaufwand für diese C-Teile ist gegenüber ihres geringen Warenwertes unverhältnismäßig hoch. 80 Prozent der erzeugten Kosten stecken bei C-Teilen nicht im Produktpreis, sondern in den mit der Bestellung einhergehenden Prozesskosten. Hier liegt also auch der größte Hebel, um zu sparen. Leider wird der oft nicht genutzt.</p>



<p><strong>Interview mit Heike Kleine, verantwortlich für den Bereich öffentliche Beschaffung bei Unite</strong></p>



<p><strong>Wo stehen wir heute im Einkauf dieser sogenannten C-Teile?</strong></p>



<p>C-Teilen werden Eigenschaften wie geringer Material-Einzelpreis, kleine Bestellgrößen, viele Lieferanten und Hersteller zugeordnet. Weil diese Materialien selten strategische Bedeutung haben, wie zum Beispiel Büroartikel, Reinigungsartikel oder Verpackungsmaterialien, wurden sie in der Vergangenheit wenig beachtet. Das ändert sich gerade rapide. Warum? Verschiedene Studien haben herausgearbeitet, dass bei der Beschaffung von C-Teilen ein erhebliches Einsparpotential zu heben ist. Dies ist gerade für öffentliche Auftraggeber interessant, die mit Herausforderungen wie Ressourcenmangel sowie einer schwindenden Personaldecke konfrontiert sind und dies kompensieren müssen. Wir sehen daher immer mehr öffentliche Einrichtungen und natürlich auch Unternehmen, die diesen Bereich der Beschaffung aktiver managen.</p>



<p>W<strong>orauf fokussiert das C-Teile-Management?</strong></p>



<p>Die Prozesskosten der Beschaffung, die alle Arbeitsschritte von der Produktsuche über die Bestellanforderung bis hin zur Rech- nungsabwicklung umfassen, haben einen viel größeren Einfluss auf die Gesamtkosten der C-Teile-Beschaffung als die Materialkosten. Daher liegt der Fokus im C-Teile-Management insbesondere auf der Prozessoptimierung. Durch die Einführung einer digitalen Lösung kann die Beschaffung optimiert und damit signifikante Kostenein- sparungen realisiert werden.</p>



<p><strong>Welche Rolle spielt die Digitalisierung in der Beschaffung von C-Teilen?</strong></p>



<p>Ein einheitlicher digitaler Prozess zum Beispiel über einen digi- talen Marktplatz als erste Adresse für Bedarfsanforderer bewirkt eine spürbare Reduzierung der Prozesskosten. Einkaufende müssen für geringwertige Produkte nicht mehr manuell verschiedene Online- Shops oder Kataloge vergleichen. Ein Marktplatz wie Mercateo von Unite liefert per Mausklick einen automatischen Angebots- vergleich und ermöglicht so, schnell das passende Produkt zu den besten Konditionen zu finden. Da Produktsuche, Bestellvorgang und Rechnungsabwicklung in einer Oberfläche stattfinden bzw. sogar in bereits bestehende Einkaufssysteme integriert werden können, werden Prozesse verschlankt und optimiert.</p>



<p><strong>Gilt das auch für die öffentliche Beschaffung, die an das Vergaberecht gebunden ist?</strong></p>



<p>Ja, öffentliche Auftraggeber können über einen digitalen Markt- platz beschaffen. Das gilt vor allem für Direktaufträge, die nach Paragraph 14 UVgO ohne Vergabeverfahren abgewickelt werden können. Je nach Bundesland gelten hier verschiedene Wertgrenzen von 1.000 Euro bis zu 10.000 Euro. In den Bereich der Direktaufträge fallen typischerweise C-Teile mit geringem Auftragswert. Öffentliche Auftraggeber müssen dabei die Grundsätze der Wirtschaftlichkeit und Transparenz beachten. Die bereits genannten Einkaufsfunktionen stellen dies sicher. Da eine Anmeldung kostenfrei und ohne IT-Aufwand möglich ist, lohnt sich der Schritt auch für kleine Behörden. Experten sehen in Zukunft auch den Einsatz von Marktplätzen bei Aufträgen mit größerem Volumen über den Direktauftrag hinaus. Schon jetzt lassen sich Bündelungsrahmenver- träge und eigene Kataloge in den Mercateo Marktplatz integrieren.</p>



<p><strong>Und was ist zu dem Aspekt der Nachhaltigkeit in der Beschaffung von C-Teilen zu sagen?</strong></p>



<p>Auch beim Thema Nachhaltigkeit lohnt es sich, auf einen Marktplatz zu setzen. Dieser schafft Transparenz in Bezug auf produktbezogene Nachhaltigkeitsinformationen. Über die Filterfunktion lassen sich Produkte anzeigen, die über ein Nachhal- tigkeitssiegel oder eine Zertifizierung verfügen. Das beschleunigt die Suche nach nachhaltigen Produkten enorm. Da Nachhaltigkeit laut Vergaberecht ein wesentliches Beschaffungsziel im öffentlichen Sektor ist, müssen öffentliche Einrichtungen sich auch beim Thema C-Teile Gedanken darüber machen. Vor dem Hintergrund des Kosten- und Personaldrucks schafft eine digitale Lösung unkompliziert Transparenz und Orientierung.</p>



<p><strong>Wie sehen Sie die Zukunft der nachhaltigen C-Teile-Beschaffung?</strong></p>



<p>Wir sehen in Deutschland und anderen Ländern, dass elek- tronische Marktplatzlösungen von großen öffentlichen und betrieblichen Beschaffern erfolgreich eingesetzt werden. Vor allem in der öffentlichen Beschaffung steigt das Bewusstsein, dass digitale Einkaufslösungen ein wichtiger Bestandteil im Beschaffungsprozess sind, weil sie Einkaufsprozesse vereinfachen und beschleunigen. Digitale Tools senken Kosten, schaffen Transparenz und ermöglichen den Raum für die Konzentration auf strategische Aufgaben der C-Teile Beschaffung, wie die Berücksichtigung von Nachhaltigkeit.</p>



<p>Heike Kleine verantwortet den Bereich öffentliche Beschaffung bei Unite und bringt langjährige Erfahrung als Einkaufsexpertin sowohl im B2B als auch im B2G mit. Ihr Hauptaugenmerk liegt darauf, die Bedürfnisse öffentlicher Einrichtungen beim Thema Beschaffung zu erfüllen. Dazu analysiert sie Marktbedingungen, ver- folgt Trends und entwickelt maßgeschneiderte Lösungen für den öffentlichen Einkauf. Sie und das Unite Team beraten Sie gern, wie Sie Ihre C-Teile-Beschaffung optimieren können.</p>



<p></p>



<p></p>
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